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Katholische Theologie


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Exposure-Reise nach El Salvador von Studierenden der katholischen Theologie vom 17.3.-4.4.2014

„Exposure – sich aussetzen“: Erlebnisse und Begegnungen verändern

Diese Erfahrung konnten in besonderer Weise 11 Studierende der Katholischen Theologie, Herr Martin Kempen von der Diözese Osnabrück und Frau Margit Eckholt, Professorin für Dogmatik und Fundamentaltheologie am Institut für Katholische Theologie, machen. Vom 17.3.-4.4.2014 haben sie eine „Exposure-Reise“ nach El Salvador unternommen. El Salvador ist ein Land, das bis heute vom Bürgerkrieg (1980-1992), von Armut und Gewalt, von sich bekämpfenden Jugendbanden, den Maras, geprägt ist. Junge Menschen haben wenig Zukunftsperspektiven, die Flucht in den Norden, nach Mexiko und dann über die Grenze in die USA, scheint oft der einzige Ausweg. 

Die Reisegruppe hat auf verschiedenen Stationen Einblick in Geschichte und Gegenwart des Landes erhalten und sich diese dabei vor allem über die Begegnung mit Menschen in Armenvierteln der Stadt und auf dem Land erschließen können. Im Zentrum stand die Erinnerung an den 1980 ermordeten Erzbischof Oscar Arnulfo Romero, der bis heute Hoffnungszeichen ist in seiner Anklage der Gewalt und seinem Einsatz für die Menschenrechte. Die Vorträge an der Universidad Católica José Simeón Cañas in San Salvador, vor allem von Jon Sobrino und Martha Zechmeister, renommierten Befreiungstheologen, haben die Aktualität des neuen Weges der Kirche von El Salvador an der Seite der Armen deutlich gemacht.

Der Wegbegleiter dokumentiert die Stationen der Reise u.a. durch Blogeinträge der Studierenden. 

 

Universität Osnabrück, Institut für Katholische Theologie, Dogmatik und Fundamentaltheologie, Prof. Dr. Margit Eckholt

Bistum Osnabrück, Mentorat für Lehramtsstudierende der Katholischen Theologie, Martin Kempen

 

Wegbegleiter El Salvador 2014 PDF